Dytter: Wie alles begann

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Die persönliche Geschichte des Gründers André Piso. "Die Idee für Dytter kam mir durch meinen Vater. Er war in seinen 70ern und hatte Alzheimer, was ihn langsam aber sicher abdriften ließ. Sein Gedächtnis und sein Sprachvermögen ließen schnell nach und er wurde vollständig von meiner Mutter abhängig. Es fiel ihr schwer, die Rolle einer pflegenden Angehörigen zu übernehmen, und es wurde im Laufe der Zeit immer schlimmer.“

Hilfe!

„Da meine Eltern leider nicht bei mir in der Nähe wohnen, konnte ich meine Hilfe meist nur aus der Ferne anbieten. Aber das war viel schwieriger als erwartet. Eines Tages rief mich meine Mutter an, um zu sagen, dass es nicht mehr ging. Mein Vater und sie brauchten ganz dringend Hilfe. Also suchte ich im Internet nach Hilfe, was sich als fruchtloses Unterfangen herausstellte, bei dem ich nur endlose Formulare ausfüllen und Websites durchsuchen konnte. Und meine Eltern bekamen immer noch keine Hilfe.“


Wie Uber die Inspiration für eine Pflege-App lieferte

„Mir erschien die ganze Situation echt merkwürdig. Man kann ein Taxi bei Uber bestellen. Man kann online Hotels buchen, Hypotheken oder Versicherungen abschließen, und das ist unglaublich einfach. Warum ist das dann aber nicht in der Pflege möglich? Warum kann man nicht einfach eine App nutzen, mit der man ganz nach Bedarf jemandes Profil auswählen und dessen Bewertungen durch andere Nutzer ansehen kann?“


Mit nur einem Tastendruck

„Das lieferte den Impuls für die Gründung von Dytter im Jahr 2014. Ich bin sehr stolz auf die Qualität der Pflege in den Niederlanden, aber sie dürfte dennoch schneller und kostengünstiger sein. Dytter nutzt eine innovative, einfache App, um selbstständige medizinische Fachkräfte mit Gesundheitseinrichtungen zusammenzubringen. Und umgekehrt. Und das mit nur einem Tastendruck. Denn das bedeutet Dytter auf Norwegisch: mit einem Tastendruck.“

"Eines Tages werden unsere Eltern die von ihnen benötigte Pflege direkt über eine App kaufen können. Und dieser Tag ist nicht mehr weit.”

André Piso, gründer Dytter

Dytter funktioniert

„Dytter funktioniert. Dort können sich qualifizierte selbstständige medizinische Fachkräfte registrieren und selbst entscheiden, wann und wo sie zu welchem Stundensatz arbeiten möchten. Interessierte Gesundheitseinrichtungen können sich dann direkt mit ihnen in Verbindung setzen. Bei einer Erkrankung oder im Notfall kann eine Einrichtung einen dringenden Auftrag einstellen, und die erste Pflegekraft mit dem richtigen Ausbildungsgrad, die den Auftrag annimmt, kann sofort mit der Arbeit beginnen. Das ist einfach, schnell und effizient. Auch die Verwaltung ist viel unkomplizierter. So machen wir die Pflege kostengünstig und beginnen damit, den Mangel an Pflegekräften abzubauen. “


Die richtige Pflege für jeden

„Im Moment bringt Dytter nur selbstständige Pflegekräfte mit Pflegeeinrichtungen zusammen. Demnächst erweitern wir das Angebot um Privatpersonen, sodass jeder sofort und unkompliziert die richtige Pflege finden kann. Damit können dann auch Menschen wie meine Eltern weiterhin gemeinsam zu Hause leben, nur eben glücklicher und unabhängiger. Das ist mein erklärtes Ziel. “

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"Unsere Technologie läuft in der Cloud, wir sind also schon per Definition grenzenlos".

André Piso hat einen Traum: eine gute Pflege per Knopfdruck für jedermann zu ermöglichen, schnell, preiswert und ohne Probleme.

Dytter erhält eine Investition von Health Investment Partners

Dies ist das Ergebnis einer erfolgreichen Investitionsrunde, bei der mehrere Interessenten Dytter eine Kapitalspritze zukommen ließen.

Dytter: Wie alles begann

Sein Gedächtnis und sein Sprachvermögen ließen schnell nach und er wurde vollständig von meiner Mutter abhängig. Es fiel ihr schwer, die Rolle einer pflegenden Angehörigen zu übernehmen, und es wurde im Laufe der Zeit immer schlimmer.“